Implantologie Praxis in der Marienstraße in der Südstadt

Knochenaufbau (SonicWeld RX®)

Revolutionäre Knochenaugmentation

SonicWeld Rx® bietet ein völlig neuartiges Verfahren, um Osteosynthese-Materialien einzubringen und Membranen zu fixieren. Das System stellt eine bahnbrechende Technologie für horizontale und/oder vertikale Knochenaugmentationen dar. Dieses revolutionäre Knochenaugmentationsverfahren basiert auf formstabilen, resorbierbaren Materialien mit Ultraschallapplikation.

GTR und GBR mit Sonicweld RX®

Ultraschallfixierung resorbierbarer Pins und Membranen mit SonicWeld RX®

Mit SonicWeld Rx® werden im Unterschied zu anderen Systemen Pins und Membranen, Folien und Meshes aus 100 Prozent amorphen 50:50 Poly-DL-Laktid (PDLLA) verwendet. Dabei handelt es sich um Milchsäuremolekularketten wie sie im menschlichen Organismus bereits vor der Operation vorkommen.

Dieses Material zeichnet sich durch seine unübertroffen hohe Körperverträglichkeit und sein verlässliches Abbauverhalten aus. Das PDLLA-Material wird nicht nur relativ reaktionslos abgebaut, sondern auch gewebeschonend inseriert: Ein Ultraschallgenerator erzeugt eine genau definierte Frequenz, die für die Verflüssigung der Ränder eines   auf dem Bohrloch sitzenden Pins sorgt. Dadurch gleitet der Pin in das Bohrloch. Durch die Änderung seines Aggregatzustandes dringt er bis in die knöchernen Hohlräume vor und gewährt so eine unvergleichbar hohe Festigkeit. Des Weiteren sorgt die Ultraschallfrequenz für das Verschmelzen von Pinkopf und Membrane.

Methoden mit SonicWeld RX®

1. Guided Tissue Regeneration: Membranfixierung

Das System ermöglicht eine Fixation aller gängigen Membranen. Die Membranfixierung mit SonicWeld RX® eliminiert den zeitaufwändigen und traumatischen Zweiteingriff.

Vorteile:

  • Deutlich schnellere Regeneration als Eingriff mit konventionellen Pins.
  • Kein Risiko des Pinbruchs.

2. Guided Bone Regeneration

Die Entwicklung der Membrantechnik zur Regeneration von Knochen in der Zahntechnik basierte auf der Annahme, dass verschiedene zelluläre Komponenten in der Heilungsphase eine unterschiedliche Migrationsrate in das Wundgebiet aufweisen. Durch eine mechanische Barriere werden Fibroplasten und andere Weichgewebszellen am Eindringen in den Knochendefekt gehindert, so dass die langsamer migrierenden Zellen mit osteogenetischer Potenz den Defekt besetzen können.

2a. Sinusmembran

Nach der Infiltration der Pins kann die Membran über das Augmentat gelegt und mit den SonicPins Rx verschweißt werden. Die Membran ist transparent und bestens zu konturieren. Sie kann so hervorragend dem Relief des Empfängerknochens angepasst werden und gewährt jederzeit ein freies Sichtfeld. Da sie keine schwammige aber trotzdem flexible Konsistenz hat, läuft das autologe Knochenmaterial nicht Gefahr, bei Kaubewegungen verschoben zu werden.

2b. Onlay Graft

Das Augmentat kann sowohl horizontal als auch vertikal angebracht werden. Mittels spezieller langer SonicPins Rx gelingt es, Knochenblöcke anzuschweißen. Hierbei werden durch das Augmentat (Knochenblock) Gleitlöcher gebohrt, so dass die SonicPins Rx im Trägerknochen verankert werden. Der SonicPin RX greift nur im distalen Trägerknochen. Mit einem Zugschraubeneffekt wird das Augmentat sanft an die Verankerungsstelle herangezogen.

2c. Revolutionäre Schalentechnik mit SonicWeld RX®
– Knochenblockentnahme nicht mehr notwendig

Die Schalentechnik stellt eine revolutionäre Augmentation mit sehr guten Erfolgen dar. Diese neuartige Knochenaugmentation lässt in vielen Behandlungsfällen eine Knochenblockentnahmen als überflüssig erscheinen. Thermoplastische, transparente Resorb-x®-Membranen bzw. -Folien mit einer Dicke von 0,1 mm ersetzen dabei Knochenscheiben der bewährten Augmentationstechnik. Zum sicheren Fixieren der Membran/Folie werden vorhersehbare resorbierbare Pins verwendet. Mit der Schalentechnik konnten gute Ergebnisse bezüglich des Knochenwachstum verzeichnet werden.

Die Schalentechnik ist eine bahnbrechende Technologie zu Gunsten des Patienten. Auf eine invasive Knochenblockentnahme kann verzichtet werden. Durch die resorbierbaren Pins und Membranen entgeht der Patient einem zweiten OP-Eingriff, in dem sonst nicht resorbierbare Materialien wie Titan-Schrauben oder Titan- Meshes wieder entnommen werden.

Klinische Erkenntnisse

Die biologische Grundlagenforschung, umfangreiche mechanische und histologische Versuchsreihen und die klinische Validierung geben dem Anwender die Sicherheit, die er benötigt: SonicWeld RX® ist initial höchst stabil, bestens körperverträglich und unterliegt einem berechenbaren und sicheren biologischen Abbauprozess.

Histologische Erkenntnisse

Zu keinem Zeitpunkt treten thermische Gewebeschädigungen oder gar Nekrosen auf. Klinisch histologisch ergibt sich kein Anhalt auf initiale Entzündungsreaktion im umgebenden Gewebe aufgrund der Ultraschallapplikation. Es findet keine knochenschädigende Folgereaktion statt. Die Weichgewebereaktion ist klinisch und histologisch als reizlos einzustufen.

Mechanische Erkenntnisse

SonicPins Rx haben eine deutlich höhere mechanische Festigkeit als konventionelle resorbierbare Fixiersysteme. Auffallend ist vor allem die erhöhte Primärstabilität der SonicPins Rx aufgrund einer direkten Verankerung des Polymers im Trabekelwerk des Knochens.

Vorteile des SonicWeld RX®-Verfahrens für Anwender und Patient

  • Wegfall des Zweiteingriffs, der für den Patienten eine erheblich physische und psychische Traumatisierung bedeutet.
  • Keine Risiken oder Schädigungen durch einen Zweiteingriff: keine Narbenbildung, kein Infektionsrisiko, keine Gewebe- und Nervschädigung, kein Anästhesierisiko.
  • Außerordentlich hohe Ursprungsfestigkeit, die auf zwei wichtigen Faktoren basiert:
  • Dreidimensionale Infiltration des Pins in die Knochenstruktur, so dass eine Werkstoff-Gewebeverzahnung entsteht.
  • Verriegelungsmechanismus zwischen der Membran und dem SonicPin Rx. Der Kopf des Pins verbindet sich mit der Membran zu einer tragfähigen Einheit.
  • Deutliche Reduzierung der OP-Zeiten. Die Zeitspanne für die Implantation der Membran gegenüber resorbierbaren Schraubensystemen wird nachweislich halbiert.
  • Eine deutlich geringere Komplikationsrate beim Einbringen der Pins.

 

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